Tätigkeit der MPU Fachleute

Wer ein Problem mit dem Führerschein hat, benötigt die Hilfe von Fachleuten! Idealerweise sollten diese in verschiedenen Wissensgebieten bewandert sein. Wir können das bieten, unser Beratungsteam und unsere Dozenten sind Fachleute der verschiedensten Fachrichtungen. Das berufliche Umfeld und der Tätigkeitsschwerpunkt vor bzw. neben ihrer Arbeit im Bereich der MPU- Beratung bezieht sich auf Berufe wie z.B.:
Ärzte, Anwälte, Diplom-Psychologen, Diplom-Sozialpädagogen, Fachanwälte für Verkehrsrecht, Fahrlehrer, Gutachter / Sachverständige für Fahreignung, Moderatoren, Naturwissenschaftler, Psychologische Berater, Suchtberater, Verkehrspädagogen und Verkehrstherapeuten. Diese unterschiedliche Mischung von Fachwissen und Qualifikation bietet Ihnen bei unserer MPU Beratung optimale Bedingungen auf dem Weg zur erfolgreichen „Medizinisch- Psychologischen Untersuchung“. Externe berufliche Weiterbildungen sowie interne Ergänzungsausbildungen und der regelmäßige Erfahrungsaustausch unserer „Berater für Kraftfahreignung“ sowie der rege Austausch mit den MPI´s (Begutachtungsstellen) garantieren, dass wir den hohen eigenen Anspruch an die Qualität unserer Leistung auch weiterhin bieten können.

Diplom-Psychologen
Voraussetzung für eine positive Medizinisch-Psychologische Begutachtung ist, dass man offen über sein eigenes Leben spricht. Die beiden Gutachter sind Ärzte und Psychologen.

  • Diplom- Psychologen durchschauen rasch, wenn man versuchen würde, ihnen eine Story aufzutischen. Es wird vom Klienten erwartet, sich mit den Hintergründen, Umständen und Ursachen des Drogen- oder Alkoholkonsums bzw. der Verkehrsdelikte auseinandergesetzt zu haben. Nur wer sich darüber im Klaren ist warum –  kann in Zukunft anders handeln.
  • Was bedeutet, sich mit dem Allem auseinanderzusetzen? Um das herauszufinden, ist es notwendig die individuellen Lebensumstände genau zu betrachten, wie z.B. persönliche Lebensverhältnisse, berufliche Tätigkeit, Freizeitgestaltung, Freundeskreis, sonstiges Umfeld, familiäre Situation, gesundheitliche Situation. Häufig auch wie man aufgewachsen ist, auf welche Probleme man in seinem Leben bereits gestoßen und wie man damit umgegangen ist, evtl. auch was einem vorgelebt wurde.
  • Nicht jeder verhält sich in derselben Situation auch gleich, darum muss man herauszufinden, warum man sich in bestimmten – für die MPU relevanten Situationen – so verhalten hat. Jeder geht mit Rückschlägen, Zurückweisungen und Erwartungen der Anderen unterschiedlich um.
  • Es geht darum, sich selber besser zu verstehen um den Gutachter erklären zu können, warum man so gehandelt hat. Zudem muss man sich damit auseinandersetzen, welche Wirkung der Alkohol, die Droge oder das Verhalten im Straßenverkehr auf einen hatte.

Es empfiehlt sich daher dies zusammen mit einem Diplom-Psychologen, der Experte auf diesem Gebiet ist. Mit ihm zusammen ist es in der Regel leichter, Zusammenhänge zu erkennen, die einem selbst noch nicht bewusst waren und somit die richtigen Antworten für die Begutachtung zu finden.

Fachanwälte für Verkehrsrecht
Wer Probleme mit dem Führerschein hat, sollte sich kompetenter anwaltlicher Hilfe bedienen, bei rechtlichen Fragen durch Hilfestellung eines Fachanwalts für Verkehrsrecht. Wer Fachanwalt werden will, muss besondere Kenntnisse und Erfahrungen nachweisen. Denn Fachanwalt kann nur werden, wer

  • mindestens drei Jahre durchgehend als Anwalt / Anwältin tätig gewesen ist
  • eine mehrmonatige Zusatzausbildung absolviert hat,
  • vor der zuständigen Rechtsanwaltskammer eine spezielle, zusätzliche Prüfung bestanden hat,
  • der zuständigen Rechtsanwaltskammer eine erhebliche Anzahl vollständig bearbeiteter Fälle in dem geprüften Rechtsgebiet vorgelegt hat.

Umfassende theoretische und praktische Erfahrungen in dem jeweiligen Rechtsgebiet mussten von dem geprüften Anwalt nachgewiesen werden. Zu guter Letzt besteht eine Fortbildungspflicht. Nur wer sein Fachwissen nachweislich regelmäßig auf den aktuellen Stand bringt, darf den Titel „Fachanwalt“ führen und behalten. Der Fachanwaltstitel ist deshalb ein „Garant für hohe fachliche Beratungsqualität“.

Fahrlehrer mit Zusatzausbildung zum „Berater für Kraftfahreignung“
Wer Probleme mit dem Führerschein hat, sollte sich kompetenter Hilfe bedienen. In den letzten Jahren haben sich als MPU Berater auch speziell weitergebildete Fahrlehrerinnen und Fahrlehrer bewährt. Diese arbeiten tagtäglich mit Menschen aus verschiedenen Alters-, Herkunfts- und Bildungsgruppen. Deshalb sind Fahrlehrer – auch im normalen Beruf nur dann erfolgreich, wenn sie

  • gute Menschenkenntnis und
  • die Fähigkeit sich anzupassen besitzen.

In der Fahrlehrer- Ausbildungen lernen sie Vermittlungsmethoden um ihre

  • Kunden zu motivieren und ihnen
  • nötiges Wissen vermitteln zu können.

Wenn dann Fahrlehrer noch dazu freundlich, hilfsbereit und offen sind – dann haben diese das Zeug gute Berater zu sein. Gehen sie engagiert an das Thema – Vorbereitung auf die „Medizinisch-Psychologische Untersuchung“ – ran und bestehen diese nach der nötigen Ausbildung noch die

  • Prüfung zum „Berater für Kraftfahreignung (MPU Berater)“ haben sie auch das notwendige Hintergrundwissen dafür. Fahrlehrer- Berater sind in der Regel sehr bildungsmotiviert, absolvieren die regelmäßig stattfindenden
  • Weiterbildungen und oft auch dazu bereit durch
  • zusätzliche Seminare und Ausbildungen die berufsfremden fachlichen Zusatzqualifikationen wie „Psycholog.- Berater (VPK)“ oder „Suchtberater (VPK)“ zu erwerben.

In der Praxis hat es sich häufig bewiesen, dass diese Leute dann sehr erfolgreich und durch ihr Engagement auch auf hohem qualitativen Niveau beraten können.